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Feb

2011

LTE Ausbau - LTE Ausbaustatus - LTE Karte Gemeinden

LTE Ausbau - Ausbaustatus / LTE Karte Gemeinden

LTE Ausbau Technik

Der LTE Ausbau geht in Deutschland voran. Die LTE Verfügbarkeit nimmt nach und nach zu. Seit Ende 2010 haben die Mobilfunk Konzerne begonnen Ihre LTE Netze zu bauen. Allen voran die Deutsche Telekom und Vodafone. Wahrscheinlich wird es in der Aufbauphase innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre keine „Doppelzellen“ der Provider geben. Der Kunde im ländlichen Gebiet wird zwangsläufig nur das LTE Produkt des Einen oder des Anderen Providers erhalten können. Ob in der Zukunft die Provider Ihre Netze jeweils für den Anderen öffnen werden steht in den Sternen. Aber es gibt auch Ausnahmen. Vor dem flächendeckenden LTE Ausbaubeginn gab es diverse Pilotprojekte wo alle drei Provider sehr nahe zu finden sind. Beispiel hier ist die Gemeinde Albaching in Bayern. Aber auch an sogenannten Open Access Points die mit Steuermitteln (Fördermitteln) finanziert wurden, werden sich die Provider wiederfinden und es besteht die Möglichkeit einer Mehrfachversorgung in diesem Gebiet.

 

Das die Provider jeweils eigene Netze in bestimmten Regionen bauen, liegt an der Netzwerk Architektur. Allein das LTE Funktürme gebaut werden bzw. UMTS Türme für den LTE Ausbau modernisiert werden heißt nicht, dass automatisch mehr Bandbreite zur Verfügung steht. Vielmehr besteht die Neuerung in der Architektur eines vermaschten Netzes.

 

Bei der 3G Technik verlief der Backhaul noch direkt (Bereich zwischen der UMTS Basisstation (NodeB) und dem Kernnetz) . Bei der LTE Technik werden die Basisstationen mit bis zu 32 Nachbarn verbunden sein. Die semi autonomen LTE Stationen (eNodesB) erfordern daher zwar weniger Netzknoten aber auf Grund dieser Mesh Architektur (Vernetzung der einzelnen LTE Zellen) bauen die einzelnen Provider vorerst in verschiedenen Regionen. Zwar werden sich in der Aufbauphase einzelne Zellen der Mitbewerber "treffen" oder gar "überlagern" doch ist im Moment ist eine "Durchleitung" des Mitbewerbers nicht abzusehen.

 

Eines der größten Probleme der Datenhungrigen Gesellschaftlich lässt sich hierbei nur mit „Intelligenz“ lösen. Denn allein ein LTE Netz zu bauen reicht hier bei weitem nicht aus.

 

Bandbreiten sind nicht unendlich verfügbar. Auch wenn die Technik in der Lage ist, Bandbreiten in bestimmten Größenordnungen zu transportieren, so muss selbige irgendwo herkommen bzw. bereitgestellt werden. Die Verknappung von Bandbreite pro User in Ballungszentren ist extrem hoch. Ob zum Beispiel mobil durch die zunehmenden Popularität von Smartphones und dem Bedürfnis der größer werden Gruppe der Digital Natives, ständig in verschiedenen Social Networks mit Freunden, Familie und Geschäftskontakten zu kommunizieren oder das Angebot von DSL 100.000 Anschlüssen im Privatkundensegment.

LTE technische Verfügbarkeit

Die technische Verfügbarkeit einer LTE Zelle liegt bei ca. 9km im Radius. Je nach geographischer Beschaffenheit eines Gebietes dürfte ein Empfang in 9km Entfernung nur in Ausnahmefällen möglich sein. In bewaldeten oder bergigen Gebieten schrumpft der Senderadius eher auf 3km und weniger. Maßgeblich entscheidend ist nicht ob der LTE Empfänger (Clientgerät beim Kunden) den LTE Sender gut empfängt sondern ob der Sender den Client noch empfangen kann. Um so schlechter die Empfangsqualität des Clients am LTE Sender ist, um so weniger Bandbreiten können übertragen werden. Im schlimmsten Fall „sieht“ der Client den Sender aber der Sender den Client nicht.

LTE Ausbau nach Priorität der Gemeinden

Der Ausbau von LTE Standorten in den Gemeinden mit einer chronischen DSL Unterversorgung geschieht nach Prioritäten. Die Liste der einzelnen Gemeinden in Deutschland nach Priorität können Sie sich hier herunter laden.

 

Gemeindeliste Prioritätskarte LTE Ausbau

LTE Verfügbarkeit Karte

LTE Verfügbarkeit aktuelle Standorte Telekom, Vodafone und O2 Telefonica.

 

LTE Verfügbarkeit Karte

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Kommentare: 22

  • #1

    Windischleuba (Sonntag, 20 Februar 2011 18:55)

    Das heißt wenn bei uns der Ausbau angezeigt ist weil wir Prio 1 haben, dass entweder nur Telekom oder Vodafone bauen wird? Ergo verstehe ich da so, dass wir dann entweder den "Call und Surf Funk" Tarif von der Telekom haben mit 2-3 Mbits für 39,95 Euro oder Vodafone Mogelpackung laut Tarifliste von bis zu 3,6 Mbit/s für 29,99 €/Monat 5GB oder bis zu 7,2 Mbit/s für 39,99 €/Monat 10GB (was nach HSDPA stinkt)haben? Einzig was besser klingt sind ja die Tarife bis zu 21,6 Mbit/s für 49,99 €/Monat 15GB und bis zu 50 MBit/s für 69,99 €/Monat 30GB. Aber wer schließt einen 2 Jahresvertrag über diese astronomischen Summen ab zumal das Volumen auch nicht gerade die Welt ist. Um so mehr ich mich im Internet belese, um so mehr Zweifel bekomme ich. Einzig die Lobby und die Konzerne selbst behaupten das diese Bandbreiten möglich sind. Obwohl die Telekom ja auch zugibt, das das nicht real ist. Unabhängige Seiten wie Heise.de und andere Technikseiten hegen immer mehr Zweifel daran das das alles stimmt. Am Anfang vielleicht wenn nur ein paar Hansel in der Zelle sind. Aber was wird wenn Hunderte einen Vertrag haben? Die Zelle kann doch nur 170MB Brutto. Grüße

  • #2

    Treben (Sonntag, 20 Februar 2011 19:31)

    Glaubst Du im Ernst das die die Wahrheit sagen? Egal ob man sich mit der Technik auskennt oder nicht - 170 Mbit/s pro Zelle sagt ja alles. Oder Du bist alleine in der Zelle ;-)

  • #3

    Sven (Sonntag, 20 Februar 2011 22:08)

    zu zehnt reicht auch noch ;-)

  • #4

    Seebenisch (Montag, 21 Februar 2011 10:24)

    Ich habe mich bei Vodafone, Telekom und o2 schon vor längerer Zeit registriert. Ist ja unverbindlich. Von Telekom und Vodafone bekam ich die Auskunft dass bald LTE ausgebaut wird und die mir dann bescheid geben würden. Wie passt das zusammen? Ich meine mit der Ausage das es nur einen Provider geben wird? Gruß

  • #5

    Com.Tech (Montag, 21 Februar 2011)

    Also teilweise befinden sich in einigen Gegenden schon die drei LTE Anbieter in unmittelbarer Nähe zu einander. Allerdings muss man dabei unterscheiden ob es sich dabei um 800Mhz (für die ländlichen Gebiete) oder 2,6 Ghz (für städtische Gebiete handelt. Z.B. östlich von München der Landkreis Wasserburg am Inn. Dort gibt es acht LTE Zellen von allen Drei Anbietern. Hier kann man davon ausgehen, dass im Rahmen von Pilot Projekten zusammengearbeitet wurde.
    ...
    Die Registrierung bei den einzelnen Providern scheint in eine gemeinsame Datenbank einzufließen, um den Bedarf in den einzelnen Regionen zentral zu erfassen.

  • #6

    Sven (Montag, 21 Februar 2011 12:38)

    Warum sollten die "Haie" sich in der Aufbauphase gegenseitig in die Quere kommen ;-) Klar das da jeder seinen Claim abgesteckt hat. Die müssen ihre Milliarden an Lizenzen wieder rein holen. Da macht "Wettbewerb" in einer Zelle absolut keinen Sinn. Zumindest in der Aufbauphase nicht. LG

  • #7

    Thomas (Montag, 21 Februar 2011 16:30)

    Klar das die sich abgesprochen haben. Ist halt Kapitalismus. Würde jeder andere auch so machen. Gruß

  • #8

    DSL Wüste (Montag, 21 Februar 2011 18:35)

    Habe gehört das die LTE Zelle im günstigsten inneren Radius gerade mal 64QAM schafft. Und das auch nur bei schönen Wetter. Richtfunk schafft 256QAM und mehr. Da müssen ja schon mindestens alle sechs Kilometer entfernt vom jeweiligen Turm wiederum Türme stehen um das zu kompensieren. Zumindest was die Kundendichte und versprochenen Bandbreiten angeht. Na ich bin mal gespannt wenn die ersten 100 Kunden in einer Zelle angeschlossen sind.

  • #9

    Gerstenberger Modem Freak (Montag, 21 Februar 2011 19:44)

    was ist QAM ?

  • #10

    DSL Wüste (Dienstag, 22 Februar 2011 07:51)

    QAM - Quadratur-Amplituden-Modulation. Da braucht man fast ein Studium um das in zwei Sätzen zu erklären. Nur so viel: Um so höher die Zahl, um mehr Bandbreiten können übertragen werden. Als Modulationsverfahren werden bei LTE QPSK (Quadrature Phase Shift Keying, Quadraturphasenumtastung), 16-QAM (Quadrature Amplitude Modulation, Quadraturamplitudenmodulation) und 64-QAM eingesetzt. Die höherwertigen Modulationen sind empfindlicher bezüglich Kanalstörungen. Dies bedeutet, dass für Nutzer, die sich relativ nahe an der Basisstation befinden, ein vergleichsweise unrobustes Signalprofil verwendet werden kann, das dafür eine höhere Nutzdatenrate ermöglicht (z.B. 64-QAM mit wenig Fehlerschutz). Bei Nutzern, die weit von der Basisstation entfernt sind, wird hingegen ein robustes Profil mit entsprechend niedrigerer Nutzdatenrate verwendet (z.B. QPSK mit viel Fehlerschutz)
    Das heist nichts anderes als den Kunden der weiter vom Zellkern weg ist, die wenigen Bandbreiten die technisch noch verfügabr sind, so stabil wie möglich "rüber zu bringen" ;-)

  • #11

    Treben (Donnerstag, 24 Februar 2011 10:35)

    zu Beitrag #1: "Aber was wird wenn Hunderte einen Vertrag haben? Die Zelle kann doch nur 170MB Brutto."

    Du triffst es auf den Punkt. Wahrscheinlich schließen die alle einen LTE Vertrag ab in der VG. Anstatt sich aktiv an einem "richtigen" DSL Ausbau zu beteiligen. Wie oben beschrieben macht die Zelle 64QAM mit 170MB Brutto. Der Richtfunk von Airnet macht 256QAM mit mindestens 350MB Brutto. Airnet kann mit Richtfunk auch auf 1000MB Brutto hochschrauben. Das hängt lediglich davon ab wie viel Kunden es in Zukunft geben wird. Man muss auch bedenken das Richtfunk stationär ist. Die Qualität und die DSL Geschwindigkeit der "Funkanschlüsse" ist immer gleich was bei LTE nicht der Fall ist. Also die Zahlen sprechen für sich glaube ich.

  • #12

    LTE Karte (Samstag, 26 Februar 2011 14:02)

    Richtig gut das man jetzt auf einer aktuellen LTE Karte die Verfügbarkeit nachschauen kann. Cool !!!

  • #13

    LTE Seebenisch (Samstag, 26 Februar 2011 18:29)

    Schade. Hatte gehofft das LTE nach Seebenisch kommt. Allerdings ist weder Telekom mit bis zu 3Mbit/s noch Vodafone mit diesen haltlosen Versprechungen akzeptabel. Kann nur hoffen das Airnet nun endlich mehr Kunden in Seebenisch bekommt, dass wir endlich in Tarifzone 2 kommen. LG Andi

  • #14

    LTE Mogelpackung Schkeitbar (Samstag, 23 April 2011 14:39)

    Hallo, ich habe so einen Testvertrag mit Vodafone gemacht. Wenn das nicht funktioniert kann ich den Mist zurückgeben. Habe den Tarif 21,6Mbit/s für momentan 49,99 mtl plus 2,50 jeden Monat für den Router. Die Kiste mit zwei länglichen Antennen sieht ja ganz nett aus. Gleich ans Netz und los... NIX ging. Aso, rede von Schkeitbar. Also ab ins Auto und mit 230V Adapter los gefahren. Das Ding auf dem Dach und auf dem Laptop immer geschaut. Nix, nix, nix. Kurz vor Leipzig ging es dann. Messung und es waren 5Mbits Down und 1,4Mbits Upload. Auf der Autobahn A38 dann kurz vor Lützen, gleiches Spiel und beinahe gleiche Messergebnisse. Am Montag Anruf bei Vodafone und meinen Unmut Luft gemacht. Die Tussi meinte es wären ja bis zu 21,6Mbit/s - ich dachte ich springe gleich aus dem Jacket. Ist schon ein bissel weit entfernt von 21,6 Mbit/s. Sie meinte dann nach längerer Diskussion , ich habe das Recht auf ein Downgrade, sprich auf die nächst kleinere Stufe. Sie hat nicht kapiert, dass gar nichts geht, das die 5 M weit weg von zu Hause gemessen wurden (im Auto). Sie meinte dazu sind die Geräte nicht da (zum rumfahren) die müssen schön zu Hause stehen. So was Dummes aber auch wenn es zu Hause nicht funktioniert ;-) Fakt ist folgendes: die Tarife für 29,99 und 39,99 sind definitiv kein LTE. Das ist UMTS/HSDPA. Habe den Mist nun zurückgeschickt. Hoffe das es keine Probleme mit dem Vertrag gibt. Wer Erfahrung mit LTE hat (auch positive ;-) bitte mal hier posten. LG aus Schkeitbar

  • #15

    LTE Räpitz (Sonntag, 24 April 2011 11:46)

    Hallo Nachbar, wir hatten uns das LTE 50Mbit/s von Telefon Mobi bestellt. Ist 10 Euro günstiger als Vodafone. Allerdings ein Reseller Produkt von Vodafone. Auch dort konnten wir testen und wenn es nicht geht, das Teil zurückgeben. Wie in Schkeitbar auch, es hat nicht funktioniert. Wir haben gehofft, dass die Nähe zu Lützen etwas bringen würde. Zwar hatten wir "Kontakt" aber das Signal war zu schwach? Hier mal ein paar Sätze wie die LTE anpreisen ;-)
    ...
    LTE ist immer verfügbar, sicher und stabil...
    Sie surfen mit einer stabilen und leistungsstarken Internetverbindung...
    Sie kommen in den Genuss von hohen Datenübertragungsraten bei Ihnen vor Ort...
    Sie bekommen das Netz, das Sie brauchen, mit dem Service, den Sie sich wünschen...
    Mehr bleibt da nicht zu sagen...

  • #16

    LTE Raepitz Neubau (Sonntag, 24 April 2011 12:54)

    Der kleine Tarif mit 3,6 Mbit von Vodafone funktioniert zwar hier (3.Stock) aber gerade mal mit 0,2Mits. Abends gehts gar nicht. Es stimmt mit Sicherheit -> das ist nur UMTS als LTE getarnt. Gruß Rainer

  • #17

    LTE Meyhen (Montag, 25 April 2011 11:11)

    In Meyhen gings mit ca. 500kbps. Ich denke wir bekommen das von Lützen. Aber 30 Euro für 500kb ? E-Mail versenden geht gar nicht. Dauert hundert Jahre. 500 kb kostet bei Airnet 17 Euro mit Top Ping. Die 5GB Grenze scheint auch sehr aufgeweicht zu sein. Hatten am Freitag schon ca. 10GB und es ist nicht limitiert :-)Gruß H.

  • #18

    DSL Schkölen (Donnerstag, 28 April 2011 22:36)

    Glaube auch die 5GB Grenze existiert nicht mehr. Zwar wird die Geschwindigkeit beim Download um ca. 50% gedrosselt, aber danach ist mein DSL 1000 gleich wieder da. Habe auch schon ca. 15GB und keine Drosselung. Am besten nachts runterladen ;-) Gruß aus Schkölen

  • #19

    Markus Seifert (Freitag, 06 Mai 2011 16:46)

    Hallo, war auf der Suche nach LTE in/um Markranstädt. Scheinbar funktioniert das ja noch nicht. Eigentlich wollten wir ja nach Kulkwitz ziehen. Aber ohne DSL wird das wohl nichts werden. Weiß jemand eine Alternative in Kulkwitz? Danke schon mal. LG

  • #20

    Balea (Samstag, 07 Mai 2011 09:47)

    Hi Markus. Airnet geht wohl in Kulkwitz nicht? Gruß

  • #21

    Markus (Dienstag, 10 Mai 2011 07:29)

    Auf Nachfrage bei Airnet bekam ich die Auskunft das es in Kulkwitz keine Interessenten gibt. Ein Ausbau währe für eine Person bzw. einen Anschluss zu teuer.

  • #22

    AirNet DSL (Dienstag, 12 Juli 2011 15:54)

    Sehr geehrter Herr Seifert,
    leider ist ein flächendeckender Ausbau bei Ihnen nur möglich wenn die Regierung in Markranstädt sich daran beteiligt. Das Rathaus ist für den Breitbandausbau verantwortlich! Wir bieten den Breitbandausbau mit einer Mindestversorgung von DSL 6000 schon zum absoluten "Discounter" Preis an, allerdings gibt es seit Februar 2008 kein Interesse an einer Unterstützung seitens der Gebietskörperschaft.
    Herzliche Grüße
    AirNet Team

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